Kinder und Jugendliche aus der Ukraine unterstützen und begleiten

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Die Situation in der Ukraine hat sich in den letzten acht Jahren dramatisch zugespitzt. Die Angriffe seit 2014 bringen die Kinder und Jugendlichen in der Ukraine in immer größere Lebensgefahr. Es sind Tage und Jahre im Ausnahmezustand. Fast 430.000 Kinder müssen die Wunden und Narben von acht Jahren bewaffnetem Konflikt verarbeiten und benötigen kontinuierliche Unterstützung, um das emotionale Trauma zu bewältigen. Jetzt kommen viele weitere Kinder dazu. Das Leben und Wohlergehen von 7,5 Millionen Kindern in der Ukraine ist derzeit in Gefahr. Schon jetzt sind über eine Million Kinder geflüchtet. Der Hohe Flüchtlingskommissar der Vereinten Nationen (UNHCR) rechnet damit, dass bis zu vier Million Menschen fliehen werden. Die jungen Menschen und ihre Familien brauchen dringend Schutz und humanitäre Hilfe. Die Katholische Jugendsozialarbeit Nord ruft in einem Positionspapier zur Unterstützung geflüchteter junger Menschen, insbesondere in Niedersachsen, auf. Die Landesarbeitsgemeinschaft mahnt ein sensibles und wertschätzendes Verhalten gegenüber geflüchteten Kindern und Jugendlichen an.

Notwendige Ressourcen für eine professionelle Begleitung Geflüchteter bereit stellen

Damit die jungen Menschen die notwendige Hilfe bekommen, appelliert die Katholische Jugendsozialarbeit Nord, landesfinanzierte Migrationsberatungsstellen und -programme in Niedersachen auszubauen und zu stärken. Die niedersächsische Landesregierung soll zudem auf den Bund einwirken, um die Bundesprogramme Jugendmigrationsdienste und Respekt Coaches mit den benötigten Ressourcen auszustatten und die Angebote zu verstetigen. Bei einem Gipfel im Bundeskanzleramt haben Bund, Länder und Kommunen gemeinsam mit Hilfsorganisationen, Gewerkschaften, Wirtschaftsverbänden und Kirchen über Maßnahmen beraten, wie die Situation von Geflüchteten aus der Ukraine verbessert werden kann. Konkrete Beschlüsse wurden nicht gefasst. 

Quelle: Katholische Jugendsozialarbeit Nord

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