Jugendliche fühlen sich in Corona-Zeiten nicht gesehen

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Laut einer Umfrage leiden Jugendliche in Deutschland besonders unter den Einschränkungen in der Corona-Krise. Sie fühlen sich oftmals einsam und in ihren Sorgen nicht wahrgenommen, wie aus der Studie „Jugend in der Corona-Zeit hervorgeht, deren Ergebnisse in der Wochenzeitung Die Zeit veröffentlicht wurden. Die Universitäten Hildesheim und Frankfurt am Main hatten dazu seit Mitte April rund 6.000 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 30 Jahren befragt. Laut Studie gab ein Viertel der Befragten an, den Eindruck zu haben, dass ihre Stimme in der öffentlichen Diskussion keine Rolle spiele. Das liege auch an den schulischen Ansprüchen, die trotz Krise an sie gestellt würden. Zudem hingen Zukunftspläne wie Ausbildung, Studium, Freiwilligendienst oder der Auslandsaufenthalt nach der Schule in der Luft. Hinzu kommt, dass auch auf die Familie nicht für alle Jugendlichen Verlass ist. Zwar gaben rund 70 Prozent der Befragten an, dass sie zu Hause jemanden hätten, der sich um sie kümmere. Allerdings stellten fast 13 Prozent der Jugendlichen fest, dass sie in ihren Familien keinen Ansprechpartner hätten. Dass Niemand Zeit für sie habe, belaste die jungen Menschen. Eine gravierende Einschränkung stelle auch das Kontaktverbot dar. Knapp die Hälfte der Befragten hatte demnach in den vergangenen Monaten nur noch mit zwei Freunden Kontakt, neun Prozent gaben sogar an, dass sie niemanden treffen.

Quelle: Die Zeit; KNA

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