Perspektivenwechsel: Von Integration zu Inklusion – neuer Ansatz für die Migrationsarbeit?

Die Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit NRW (LAH LKS NRW) befasst sich einige Wochen vor der Kommunalwahl in NRW mit der Frage der politischen Vertretung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Zur Kommunalwahl am 25. Mai treten in einigen Kommunen und Kreisen Nordrhein-Westfalens auch Migranten-Gruppierungen an, die vor allem Wähler/-innen mit Migrationshintergrund als Zielgruppe ansprechen wollen. Ist das der richtige Weg? Welche Möglichkeiten gibt es über die etablierten Parteien? Wie werden Migrant/-innen durch sie vertreten? In NRW aber wird vor allem über die Frage diskutiert, ob dies denn nun eher ein Zeichen gelungener oder misslungener Integrationspolitik sei.

Der Geschäftsführer der LAG KJS NRW, Stefan Ewers, stellt fest, bei Migrant/-innen sprechen wir immer noch von Integration, nur bei Menschen mit Behinderungen sprechen wir von Inklusion. Dabei handelt es sich bei Inklusion doch um die Anerkennung von Vielfalt und Teilhabegerechtigkeit, die keinen Unterschied bei der Herkunft macht.

Mit der Frage, ob Inklusion die neue Perspektive der Migrationsarbeit sein kann, befasst sich Christine Müller, Referentin bei der LAG KJS NRW, und veröffentlicht ihre Auseinandersetzung mit der Fragestellung in der neuen Ausgabe des „jugendsozialarbeit aktuell“. Die Erörterung steht zum Download über aufgeführten Link oder im Anhang zur Verfügung.“

http://www.jugendsozialarbeit.info/jsa/lagkjsnrw/lagkjsnrw_web.nsf/d8b9db68eb323349c1256e22003fb0cd/2a9e0e14d9fc6ae8c1257cc50036f44b/$FILE/jsaaktuell12514.pdf

Quelle: LAG KJS NRW

Dokumente: jsaaktuell12514.pdf

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