Position: Familiennachzug ausweiten statt aussetzen

Die Bundesregierung hat ein Gesetz zum Aussetzen des Familiennachzugs auf den Weg gebracht. Als Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) kritisieren wir das Aussetzen des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten. Es richtet sich gegen Kinder, Jugendliche und junge Menschen sowie deren Familien. Aus unserer Sicht wird damit Symbolpolitik auf dem Rücken einer äußerst vulnerablen Gruppe ausgetragen. Daher appellieren wir an die Bundesregierung, den aus humaner und christlicher Sicht unbedingt gebotenen und im Grundgesetz verankerten Schutz der Familie auch im Umgang mit Geflüchteten zur Grundlage ihrer Entscheidungen zu machen sowie den Familiennachzug nicht auszusetzen. Wir fordern die Bundesregierung darüber hinaus auf, die derzeit geltende Obergrenze abzuschaffen und zudem einen Rechtsanspruch auf Geschwisternachzug einzuführen.

Die vollständige Position zum Download findet sich hier.

Ähnliche Artikel

Fachbeitrag: Schule – ohne mich?!

Immer wieder kursieren in der medialen Berichterstattung Meldungen zur steigenden Anzahl von Schulschwänzer*innen und unentschuldigten Fehlstunden. Was hat es damit auf sich und wie lässt

Befragung zum Startchancen-Programm

Am 1. August 2025 hat das zweite Umsetzungsjahr der Bund-Länder-Initiative „Startchancen-Programm“ gestartet. Mithilfe einer Umfrage möchte der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit (KV JSA) nähere Informationen über die

Deutscher Kinder- und Jugendhilfepreis 2026

Die Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe – AGJ hat den Deutschen Kinder- und Jugendhilfepreis 2026 – Hermine-Albers-Preis in den Kategorien Praxispreis, Medienpreis sowie Theorie- und

Skip to content