EU-Jugendgarantie mit Leben gefüllt

Die EU-Jugendbeschäftigungsinitiative hat Fahrt aufgenommen. Die Initiative, die Regionen mit mehr als 25 Prozent Jugendarbeitslosigkeit unterstützen soll, konnte bisher kaum Wirkung entfalten. Bislang waren lediglich drei Programme (Frankreich, Itailien und Litauen) genehmigt worden. Die bürokratischen Hürden waren zu hoch. Das Verfahren soll nun vereinfacht und beschleunigt werden. Bis Ende des Jahres will die Kommission 26 von 34 operationellen Programmen genehmigen. Damit würden 85 Prozent des Gesamtvolumens von sechs Millionen Euro ausgeschöpft. Ergänzend hilft die Europäische Investitionsbank (EIB), die mit zinsgünstigen Krediten Programme zur Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit in den EU-Mitgliedsstaaten fördert. Bundesarbeitsministerium Nahles spricht sich für eine Erhöhung des Grundkapitals der EIB aus. Die von den Mitgliedsstaaten im Rahmen der Jugendgarantie in Anspruch genommenen Mittel werden nicht auf den Schuldenstand nach den Maastrichter Kriterien angerechnet.

Quelle: Pressedienst des Deutschen Bundestages

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