Autor: Silke Starke-Uekermann

EQR: Chancen, Risiken und Nebenwirkungen für benachteiligte Jugendliche – Tagungsbeitrag des BMBF

Dr. Jahnke (BMBF): ‚Mit dem EQR soll nicht nur grenzüberschreitende Transparenz und Mobilität gefördert werden. Der EQR und entsprechende Messinstrumente für Qualifikationen sollen längerfristig auch „stimulierend“ auf die Entwicklungen der nationalen Bildungs- und Beschäftigungssysteme wirken und können dazu beitragen, horizontale und vertikale Mobilität, Durchlässigkeit und Anrechnung formalen und informellen Lernens zu fördern. Der DQR kann sich zu einem wichtigen Instrument entwickeln, dass Erfolg und Effektivität von Bildungsprozessen vom Individuum her denkt und damit zu lebenslangem Lernen ermutigt. Der DQR korreliert Bildungsabschlüsse und –anschlüsse, was ihn zu einem Instrument des Übergangsmanagements und der Durchlässigkeit machen kann. Durch die Zuordnung und Validierung von Qualifikationen auf Niveaustufen anhand von messbaren Deskriptoren kann der DQR die horizontale und die vertikale Mobilität im Bildungs- und Beschäftigungssystem unterstützen. Die Schaffung von gemeinsamen europäischen Transparenz- und Anerkennungsmechanismen können zur Verbesserung der Duchrlässigkeit beitragen. Die Entwicklung von praxisrelevanten und breit akzeptierten Anrechnungsmodellen von Lernleistungen an den Schnittstellen zwischen Berufsvorbereitung und Berufsausbildung, zwischen schulischer und betrieblicher Ausbildung sowie zwischen beruflicher Weiterbildung und Hochschule erhält damit deutliche Impulse.‘

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Chancen, Risiken und Nebenwirkungen für benachteiligte Jugendliche durch die Zertifizierung non-formal und informell erworbener Kompetenzen. Dokumentation eines Fachtages

* Das Europäische Parlament und der Rat empfehlen den Mitgliedstaaten zur Einrichtung eines EQR für lebenslanges Lernen: – Den Europäischen Qualifikationsrahmen als Referenzinstrument zu verwenden, um Qualifikationsniveaus im Hinblick auf das lebenslange Lernen vergleichen zu können. – Das Nationale Qualifikationssystem bis 2009 an den Europäischen Qualifikationsrahmen zu koppeln, indem sie ihre Qualifikationsniveaus transparent verknüpfen und in Übereinstimmung mit der nationalen Gesetzgebung und Praxis einen nationalen Qualifikationsrahmen erstellen. – Bis 2011 dafür zu sorgen, dass alle neuen Qualifiaktionsnachweise und Europass-Dokumente einen klaren Verweis auf das zutreffende Niveau des Europäischen Qualifiaktionsrahmens enthalten. – Bei der Beschreibung von Qualifiaktionen einen Ansatz zu verwenden, der auf Lernergebnissen beruht und die Validierung nicht formalen und informellen Lernens fördert.

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