Autor: Silke Starke-Uekermann

Was ist gute Arbeit? – Anforderungen an den Berufseinstieg aus Sicht der jungen Generation

Repräsentativen Befragung „Anforderungen an den Berufseinstieg aus Sicht der jungen Generation“: Befragt wurden junge Menschen im Alter zwischen 18 und 34 Jahren, die mindestens eine abgeschlossene Berufsausbildung vorweisen können. Die jüngere Generation orientiert sich – hinsichtlich ihrer Ansprüche an gute Arbeit – überwiegend an einem Beschäftigungsverhältnis, das unbefristet ist und ein Mindestmaß an Sicherheit vermittelt. Zum Zeitpunkt der Befragung waren 17% der jungen Qualifizierten nicht erwerbstätig, 1% absolvierten ein Praktikum, 4% waren freiberuflich oder selbständig tätig und 78% abhängig beschäftigt. Die Berufsbiographie ist von vielfältigen Statuspassagen geprägt. 37 % können von mindestens einer Arbeitslosigkeitsphase berichten. Erwerbstätige, die bislang ausschließlich als Arbeitnehmer/in beschäftigt waren, wurden insgesamt seltener mit Arbeitslosigkeit konfrontiert (36%) als Erwerbstätige, die sowohl selbständig als auch abhängig beschäftigt tätig sind oder waren (47%). Die erste Phase der Erwerbstätigkeit von fast jeder zweiten ausgebildeten, jungen Person ist durch verschiedene Brüche und Wechsel geprägt.

Weiterlesen >>

Interkulturelles Lernen in Projekten der schulbezogenen Jugendsozialarbeit

Handreichung zum Interkulturellen Lernen in Projekten der schulbezogenen Jugendsozialarbeit – Ergebnisdokumentation eines durch die BAG KJS geförderten Projektes: Interkulturelles Lernen ist ein unverzichtbares Bildungselement im schulischen Alltag. Es trägt zur Verbesserung der Chancengerechtigkeit benachteiligter Kinder und Jugendlicher in Schulen bei und leistet einen Beitrag zur Gewaltprävention. Interkulturelles Lernen sollte für Projekte schulbezogener Jugendsozialarbeit als Qualitätsstandard gelten. Interkulturellen Lernen ist ein Prozess, der zum Erwerb interkultureller Kompetenz führt. Angestrebte interkultruelle Verständigung darf nicht auf Konsenz ausgerichtet sein. Interkulturelle Kommunikation darf sich nicht akustischer Sprache bedienen. Um Missverständnisse zu vermeiden, müssen andere, non-verbale Ausdrucksmittel eingesetzt werden. In Lerneinheiten ist darauf zu achten, auch Einstellungen, Meinungen von Minderheiten gelten zu lassen. Nicht nur die Aussicht der Mehrheit, der zahlenmäßig stärksten Gruppe, zählt.

Weiterlesen >>
Zum Inhalt springen