Autor: Silke Starke-Uekermann

ESF-Bundesprogramm zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt

BMAS startet ESF-Programm für Integration von Bleibeberechtigten in den Arbeitsmarkt: Mit einem Aufruf zur Interessensbekundung startet das Bundesministerium für Arbeit und Soziales am heutigen Freitag ein ‚Bundesprogramm zur arbeitsmarktlichen Unterstützung für Bleibeberechtigte und Flüchtlinge mit Zugang zum Arbeitsmarkt‘. Wichtigstes Ziel des neuen Bundesprogramms ist die Integration von Bleibeberechtigten nach der gesetzlichen Altfallregelung in den Arbeitsmarkt. Damit soll ihnen ein dauerhaftes Bleiberecht ermöglicht werden. Mindestens 3.000 Bleibeberechtigte sollen zur Erfüllung der gesetzlichen Voraussetzungen dabei unterstützt werden, eine auf Dauer angelegte Arbeit zu bekommen. Für die Umsetzung des Programms stehen knapp 30 Millionen Euro zur Verfügung, 15 Millionen Euro davon aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds. Für die nationale Kofinanzierung stellt das BMAS gut 10 Millionen Euro zur Verfügung. Die restlichen Mittel sollen von den beteiligten Trägern aufgebracht werden. Mit dem ESF-Programm sollen in den nächsten zwei Jahren Netzwerke auf lokaler und regionaler Ebene gefördert werden. Zum Ideenwettberwerb aufgerufen sind u.a. Grundsicherungsstellen, Einrichtungen der Flüchtlingsarbeit, Migrantenselbstorganisationen, Nichtregierungsorganisationen, kirchliche Träger, Träger der freien Wohlfahrtspflege oder Unternehmen und lokale bzw. regionale Unternehmensverbände.

Weiterlesen >>

Der Arbeitsmarkt für Jüngere in Berlin und Brandenburg

Regionale Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zur Arbeitsmarktsituation Jugendlicher vorgelegt: Die Arbeitsmarktsituation der Jugendlichen in Berlin und Brandenburg hat sich 2007 etwas gebessert. Gleichwohl schlagen sich die wirtschaftliche Schwäche der Region und das hohe Arbeitsplatzdefizit besonders stark bei den Berufseinsteigern nieder. Die Jugendarbeitslosenquote in dieser Region ist mit 16,5 Prozent in Berlin und 15,4 Prozent in Brandenburg deutlich höher als in anderen Bundesländern. Die aktuelle Verbesserung ist zum großen Teil der guten konjunkturellen Entwicklung und in Brandenburg der demografisch bedingt geringeren Zahl von Jugendlichen zuzuschreiben. Auf dem Ausbildungsstellenmarkt hat sich die Lücke zwischen Ausbildungsnachfrage und -angebot deutlich verringert. Dennoch fehlten 2007 zur Deckung der Nachfrage über 4.000 Ausbildungsplätze. Auf der anderen Seite ist die Zahl der unbesetzt gebliebenen Ausbildungsstellen auf fast 700 angestiegen. In Brandenburg ist die aktuelle Entspannung nicht durch zusätzliche Ausbildungsplätze, sondern durch sinkende Bewerberzahlen eingetreten. Für eine zukünftige Entspannung auf dem Arbeits- und Ausbildungsmarkt ist die berufliche Qualifizierung der Jugendlichen vor Ort von zentraler Bedeutung.

Weiterlesen >>

Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage der Linken über die Wirkungslosigkeit von Ein-Euro-Jobs

Bundesregierung beantwortet eine kleine Anfrage der Linksfraktion betreffend eines „Berichts des Bundesrechnungshofes über die Wirkungslosigkeit von Ein-Euro-Jobs“. Die Bundesregierung weist in ihrer Antwort die Kritik an dem Arbeitsmarktpolitischen Instrument zurück. Der Bericht des Bundesrechnungshofes beziehe sich auf einen Zeitraum vor der Veröffentlichung der aktuellen Arbeitshilfe (27. Juli 2007). Die Regierung geht davon aus, dass durch die neue Arbeitshilfe zu den Arbeitsgelegenheiten eine Verbesserung der Qualität erfolgt ist. Diese Annahme gilt für die Einrichtung und Durchführung von Arbeitsgelegenheiten sowie die Betreuung der Teilnehmenden. Für die Mängel bei der Vermittlungstätigkeit sieht die Regierung in erster Linie die örtlichen Grundsicherungsstellen verantwortlich.

Weiterlesen >>

Gerechtes Aufwachsen ermöglichen. Katholische Jugendsozialarbeit auf dem 13. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Essen

Der 13. Deutsche Kinder- und Jugendhilfetag fand vom 18.-20. Juni in Essen statt. Als zentrale Elemente dienten der Fachkongress und die Fachmesse „Markt der Kinder- und Jugendhilfe“. Die BAG KJS nutzte den DJHT zur Kontaktaufnahme und zum fachpolitischen Diskurs mit Fachkräften, Wissenschaftlern und Politikerinnen und Politikern. Gemeinsam mit der BAG EJSA sowie in Zusammenarbeit mit dem Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit fanden Diskussionsrunden statt. Neben der Frage, ob und welche Chancen der deutsche Qualifikationsrahmen zur Integration benachteiligter Jugendlicher bietet, wurde die Bildungsbeteiligung von Jungen und Mädchen unter die Lupe genommen. Besonders widmete sich die BAG KJS der Problematik der Jugendarmut und der Frage ob das Menschenrecht auf Bildung in Deutschland verletzt wird.

Weiterlesen >>

BDKJ fordert Ausbildung für alle

AUSBILDUNGSPAKT UND JÜNGSTE INITIATIVEN DER BUNDESREGIERUNG REICHEN NICHT AUS “ Der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) fordert das Recht auf Ausbildung. „Nach dem Schulabschluss

Weiterlesen >>
Zum Inhalt springen