Autor: Silke Starke-Uekermann

Medienhandeln in Hauptschulmilieus

Im Kopaed-Verlag erschienene Studie bietet systematische Einblicke in das Medienhandeln jugendlicher Hauptschülerinnen und Hauptschüler: Heranwachsende nutzen multifunktionale Medien auf vielfältige Art und Weise für ihre Bildung, was ihnen sowohl in Bezug auf ihr Medienhandeln als auch für ihre Lebensführung insgesamt zu Gute kommt. Sie erhalten dabei Unterstützung durch ihr soziales Umfeld, vor allem aus der Peergroup aber auch aus der Familie. Sie erwerben ihr Wissen und ihre Fähigkeiten insbesondere in Alltagsituationen und informellen Kontexten, die nicht im Bereich pädagogisch organisierter Kontexte angesiedelt sind. Nicht immer sind sie allerdings in der Lage, sich die Potenziale, die Medien bieten, auf breiter Ebene zu erschließen und ihr mediales Handeln zu überblicken und in seinen Konsequenzen abzuschätzen. An diesen Punkten ist die Arbeit in pädagogischen Feldern anzusetzen, die darauf abzielt, das bereits erworbene Wissen und die erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten weiterführend nutzbar zu machen und Risikopotenziale zu minimieren.

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Qualität, Professionalität und Kompetenz für nicht-formale Bildung im Kontext europäischer Jugendarbeit

Studie veröffentlicht: Zu Anforderungen an die Qualität nicht formaler Bildung und notwendiger Kompetenzen von Jugendarbeitn/-innen im europäischen Kontext legte das Programm JUGEND IN AKTION – Jugend für Europa – Ende 2008 die deutsche Version einer Erhebung vor. Darin werden pädagogische Ansätze, Grundlagen und Methodik nicht-formaler Bildung im europäischen Kontext auf den Prüfstand gestellt. Zur Umsetzung der pädagogischen Praxis wird ein Überblick über Qualitätsstandards für nicht-formale Bildung und Ausbildung gegeben. Daneben wird ein Kompetenzprofil für Trainerinnen und Trainer in der europäischen Jugendarbeit entwickelt. Interkulturelle Orientierung und Fähigkeit zum interkulturellen Diskurs arbeitet die Studie als Schlüsseldimension des Kompetenzprofils heraus. Alle relevanten europäischen Dokumente, themenbezogene Studien sowie die aktuelle Diskussion auf europäischer Ebene fanden in der Studie Berücksichtigung.

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Soziale Herkunft und Bildungsziele Jugendlicher

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung legte Unterstützung zu Bildungszielen von Jugendlichen vor, die in Haushalten mit finanziellen Einschränkungen leben: Die Befragung von 1.600 hilfebedürftigen jungen Menschen und ihren Eltern ging der Frage nach, ob und in wie weit sich die soziale Herkunft auf die Bildungsziele Jugendlicher auswirkt und damit eine �Vererbung’ von Armutsrisiken erfolgt. Die Untersuchung bestätigt, dass die Bildungsabschlüsse Jugendlicher erheblich von ihrer sozialen Herkunft und damit dem und den erreichten Schulabschlüssen der Eltern abhängen. Dabei ist der Bildungsabschluss eine entscheidene Voraussetzung zum Ausstieg aus Abhängigkeit von sozialen Transferleistungen.

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