Autor: Silke Starke-Uekermann

Überarbeitetes Fachkonzept BvB liegt vor

NEUES BVB FACHKONZEPT RELEVANT FÜR DIE AKTUELLE AUSSCHREIBUNG “ Nach der ‚Neuausrichtung der arbeitsmarktpolitischen Instrumnte‘ wurde eine Überarbeitung des Fachkonzepts für Berufsvorbereitende Maßnahmen notwendig. Mittlerweile

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Förderunterricht für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund

Studie im Auftrag der Mercator Stiftung belegt: Lehrkräfte mit Migrationshintergrund sind besser in der Sprachförderung von Schülerinnen und Schülern. Die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund erhöhen, das ist Ziel der Stiftung Mercator. Zu diesem Zweck bietet sie sprachlichen und fachlichen Förderunterricht an. Seit fünf Jahren werden rund 6.500 Schülerinnen und Schüler bundesweit individuell von 1.500 Lehramtsstudierenden gefördert. Ungefähr 70 Prozent der Teilnehmenden am Förderunterricht konnten sich um mindestens eine Schulnote verbessern. Besonders profitieren die Schülerinnen und Schüler, die von Förderkräften mit gleicher ethnischer Herkunft unterrichtet wurden. Für die Lehramtsstudierenden wirkt sich der Unterricht ebenfalls positiv aus: Sie fühlen sich durch die Unterrichtspraxis besser auf ihren Beruf vorbereitet. Dies gilt für pädagogische und didaktische Kompetenzen, ebenso wie den Umgang mit kultureller Vielfalt. Die Studie für die Stiftung Mercator wurde durchgeführt vom europäischen forum für migrationsstudien (efms), einem Institut an der Universität Bamberg.

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Wir sind uns ähnlicher als wir denken

Sinus-Migranten-Milieu-Studie widerlegt zahlreiche Vorurteile: ‚Die meisten in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund haben eine hohe Leistungsbereitschaft und streben nach Erfolg.‘ Das macht Caritas-Präsident Prälat Dr. Peter Neher aus Anlass der Präsentation der Sinus-Migranten-Milieu-Studie des Heidelberger Instituts Sinus Sociovision deutlich. Die Studie räumt mit Vorurteilen auf, die in Deutschland nach wie vor das Bild von Migranten bestimmten. So gehöre die Mehrheit der Migranten beispielsweise einer christlichen Konfession an (56 Prozent), nur 22 Prozent bekennen sich zum Islam. Auffallend ist die große Bereitschaft, sich in die deutsche Gesellschaft zu integrieren. Dazu zählt auch, die deutsche Sprache zu beherrschen. So bestätigten 85 Prozent der Befragten, dass man ohne die Sprache in Deutschland keinen Erfolg haben kann. Die Studie belegt eine Vielfalt an Lebenslagen und Einstellungen, die jedoch in der öffentlichen Diskussion um Integration zu kurz kommen. Der Deutsche Caritasverband hatte ergänzend zu einem Basisteil der Studie Fragen zur Einbürgerung, der Organisation von Migranten in Vereinen, zum Heiratsverhalten und zur Bekanntheit und Nutzung sozialer Dienste in Auftrag gegeben.

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Wie stellt sich die Dynamik im Hilfesystem des SGB II dar?

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) legt Untersuchung zur Dynamik des SGB II vor: Seit Einführung des SGB II im Januar 2005 nahmen bis Ende 2007 insgesamt ca. 11,6 Mio. Personen die Leistungen der neuen Grundsicherung in Anspruch. Das entspricht etwas 18 Prozent der potentiell anspruchsberechtigten Personen. Im gleichen Zeitraum erhielten insgesamt 7,03 Mio. Bedarfgemeinschaften für mindestens einen Monat SGB II-Leistungen. Durch Zu- und Abgänge im SGB II fand ein teilweiser Austausch der bedürftigen Haushalte statt. Diese Bewegungen untersuchte das IAB. Der Erhebung liegen drei Jahre zu Grunde, in denen 3,15 Mio. Menschen bzw. 1,5 Mio. Bedarfsgemeinschaften durchgängig im Hilfebezug waren. Im Dezember 2007 waren 78 Prozent der Leistungsempfänger mindestens 12 Monate ununterbrochen im Leistungsbezug des SGB II. Von rückläufigen Zahlen waren Langzeitbezieher von Hartz IV sogut wie nicht betroffen. Das heißt, die Grundsicherung erhält ein großer Personenkreis über einen längeren Zeitraum durchgehend oder wiederholt. Eine Beendigung des Leistungsbezugs ist vielfach nicht dauerhaft.

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