Die katholischen Träger und Organisationen der Jugend- und Erwachsenenbildung begrüßen in ihrer Stellungnahme zum EU-Konsultationsverfahren die Anerkennung von non-formalen und informellen Lernergebnissen. Die EU hatte im Rahmen der Europa 2020 Strategie, sich im Konsultationsverfahren zur Anerkennung und Förderung non-formaler und informeller Lernergebnisse zu äußern. Die katholischen Träger sehen Non-formales Lernen als wichtigen, wenn nicht sogar unverzichtbaren Baustein in der Strategie des Lebenslangen Lernens. In diesem Zusammenhang ist es wichtig, die Bandbreite außerschulischer Bildung zu erhalten und keine Verengung des Angebots auf spezielle Angebote zuzulassen. Um non-formal oder informell erworbene Kompetenzen auch in beruflichen Kontexten anerkannt zu bekommen, ist eine Aufnahme in die nationalen Qualifikationsrahmen notwendig. Im Zentrum der Anerkennung non-formal und informell erworberner Kompetenzen sollte das Interesse und der Nutzen des Individuums bzw. des Lernenden stehen.