Autor: Silke Starke-Uekermann

BAG KJS fordert im Zeichen des Fachkräftemangels: „Inklusion Jetzt.“

Die BAG KJS tritt in ihrem aktuellen Positionspapier „Inklusion Jetzt. – Berufsbildung im Zeichen des Fachkräftemangels“ für ein Recht auf Ausbildung ein. Denn von den positiven Entwicklungen auf dem Ausbildungsmarkt sowie dem demografischen Wandel, profitieren benachteiligte Personengruppen kaum. Für junge Menschen mit individueller Beeinträchtigung oder sozialer Benachteiligung bestehen nach wie vor die Probleme auf dem Ausbildungsstellenmarkt. Betriebe lassen Stellen eher unbesetzt, anstatt in die Ausbildung junger Menschen mit erhöhtem Förderbedarf zu investieren. Jeder junge Mensch, der eine duale Ausbildung absolvieren möchte, muss dazu die Chance erhalten. Aktuelle politische Bestrebungen, Berufliche Bildung zu modularisieren und zukunftsfest zu machen, müssen sich daran messen lassen, inwieweit es gelingt, Benachteiligte zu integrieren.

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Perspektive Berufsabschluss

„Perspektive Berufsabschluss“ ist ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, das durch strukturelle Veränderungen den Anteil von Jugendlichen und jungen Erwachsenen ohne beruflichen Abschluss

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Wie entwickelt sich der deutsche Arbeitsmarkt angesichts der Schuldenkrise?

Das Institut für Arbeitsmark- und Berufsforschung (IAB) hat eine Prognose für den Arbeitsmarkt 2011/2012 vorgelegt: Der deutsche Arbeitsmarkt hat im Laufe des Jahres 2011 die letzten Auswirkungen der internationalen Rezession 2008/2009 überwunden. Nach einem nochmals kräftigen Wachstum von 2,8 Prozent im Jahr 2011 wird sich der rasante wirtschaftliche Aufschwung spürbar abschwächen. Der Arbeitsmarkt entwickelt sich zwar grundsätzlich robust, es ist allerdings nicht mit derselben Antriebskraft wie in den letzten Jahren zu rechnen. Die jahresdurchschnittliche Arbeitslosenzahl wird 2011 stark zurückgehen, aber im Jahr 2012 nur noch leicht um 50 Tsd. auf 2,92 Mio.sinken. Nach zuletzt kräftigen Zunahmen wird die Erwerbstätigkeit von 41,07 Mio. im Jahr 2011 deutlich schwächer steigen und im Jahresdurchschnitt 2012 bei 41,24 Mio. Personen liegen. In diesem und dem nächsten Jahr reduziert sich das Erwerbspersonenpotenzial um je 40 Tsd. Personen.

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Zielgruppenerreichung in den Programmen Kompetenzagenturen und Schulverweigerung – Die 2. Chance

Praxishilfe für die Programme der Initiative JUGEND STÄRKEN veröffentlicht: das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) fördert im Rahmen der Initiative JUGEND STÄRKEN unter anderem mit den Programmen Kompetenzagenturen und Schulverweigerung – Die 2. Chance die soziale, schulische und berufliche Integration benachteiligter junger Menschen. Im Auftrag des BMFSFJ evaluieren die InterVal GmbH und INBAS GmbH diese beiden ESF-Programme. Im Zentrum der Evaluation steht auch die Zielgruppenerreichung in den beiden Institutionstypen – den Kompetenzagenturen und den Koordinierungsstellen. Die Evaluation bietet damit die Chance, die Erfahrungen aus den beiden Programmen Kompetenzagenturen und Schulverweigerung – Die 2. Chance mit der Zielgruppenerreichung aufzubereiten und anderen Fachkräften in der Praxis zugänglich zu machen. Im Zentrum steht die Frage, wie die anvisierten Zielgruppen erreicht werden können und wie die Zielgruppenerreichung konzeptionell angegangen werden kann.

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Relevante Änderungen im Kontext der Instrumentenreform aus Sicht der Jugendberufshilfe

Der Bundestag hat das Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt beschlossen. Die aus Sicht der Jugendberufshilfe relevanten Punkte sind in einem afa-Info zusammengefasst: Die ersten beiden Kapitel des SGB III bleiben im Prinzip unverändert. Die Leistungen der bisherigen Kapitel 3 bis 5, in denen Leistungen an Arbeitgeber, Leistungen an Träger und Leistungen an Arbeitnehmer beschrieben waren, werden im neuen dritten Kapitel unter dem Titel „Aktive Arbeitsförderung“ zusammengefasst. In 7 Abschnitten werden die Leistungen der Aktiven Arbeitsförderung dargestellt. Im SGB II sind einige Regelungen angepasst worden in Bezug auf die Regelungen im SGB III. Außerdem gibt es eigenständige Veränderungen.

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