Antimuslimischer Rassismus – neuer Reader erschienen

Auch bedingt durch Ereignisse wie die Silvesternacht in Köln, dem Flugzeuganschlag 9/11 in den USA oder die Zuwanderung aus muslimisch geprägten Ländern haben in Deutschland einen antimuslimischen Rassismus begünstigt. Betroffen sind Muslim*innen oder auch Personen, die für solche gehalten werden. Das Integrations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit (IDA) e. V. hat einen neuen Reader veröffentlicht. Zu Beginn thematisiert die Broschüre Abwehrstrategien gegen das Konzept des antimuslimischen Rassismus. In einem Kapitel mit aktuellen Kontroversen rund um den Islam werden Themen wie Männlichkeiten, Homosexualität und Islam, Neutralitätsgesetze oder Salafismusprävention angesprochen. Thematisiert werden auch die Vielfalt und innere Heterogenität muslimischer Communitys und ihrer Verbände sowie Lebenslagen und –realitäten junger Muslim*innen in der superdiversen Migrationsgesellschaft Deutschland. Bis zu drei Exemplare der Reader können bei IDA gegen eine Versandpauschale von 3,00 Euro zuzüglich der gewichtsabhängigen Portokosten über die IDA-Webseite bestellt oder dort als PDF heruntergeladen werden.

Quelle: Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismusarbeit e. V.

Ähnliche Artikel

An einem Metallpfosten klebt ein weißes Blatt, auf dem geschrieben steht: Demokratie, Grundrechte, Rechtsstaat & Freiheit.

Radikaler Einschnitt in der Demokratiearbeit

Die geplante Beendigung des Bundesprogramms Respekt Coaches und der Umbau von „Demokratie leben!“ sind mehr als zwei voneinander getrennte Entscheidungen. Zwar sind beide Programme unterschiedlich strukturiert. Fachlich ziehen sie

Zum Inhalt springen