Allianzen bilden in der Migrationsgesellschaft

Solidarität und Allianzen sind im Kampf gegen Rassismus und Rechtsextremismus unerlässlich. Doch welches Verständnis steht bei solidarischen Aktionen und Bündnissen dahinter und wie kann eine rassismuskritische Solidarität aussehen? Häufig zeigt sich in der pädagogischen Arbeit eine paternalistische und koloniale Denkweise in der Zusammenarbeit mit Selbstorganisationen geflüchteter Menschen und Migrant*innen. Wichtige Gelingensbedingung einer solidarischen Praxis ist es, geflüchtete Menschen und/oder Migrant*innen teilhaben zu lassen und Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen ihre mitgebrachten Erfahrungen und Lebensrealitäten selbstverständlich berücksichtigt werden. Eine Idee, wie das gelingen kann, liefert die neue Ausgabe der Zeitschrift „Überblick“ des Informations- und Dokumentationszentrum für Antirassismus in NRW (IDA-NRW). Der „Überblick“ setzt sich im ersten Artikel mit Solidarität als Notwendigkeit einer rassismuskritischen Arbeit auseinander, gibt im zweiten Teil eine Einführung in das pädagogische und politische Konzept Empowerment und Powersharing und stellt in einem dritten Beitrag beispielhaft eine jüdisch-muslimische Allianz, die Salam-Shalom-Initiative vor. Den „Überblick“ lesen Sie hier.

Quelle: IDA NRW

Ähnliche Artikel

An einem Metallpfosten klebt ein weißes Blatt, auf dem geschrieben steht: Demokratie, Grundrechte, Rechtsstaat & Freiheit.

Radikaler Einschnitt in der Demokratiearbeit

Die geplante Beendigung des Bundesprogramms Respekt Coaches und der Umbau von „Demokratie leben!“ sind mehr als zwei voneinander getrennte Entscheidungen. Zwar sind beide Programme unterschiedlich strukturiert. Fachlich ziehen sie

Zum Inhalt springen