Jetzt noch für den Bundeskongress Schulsozialarbeit 2026 anmelden

Der in mehrjährigen Abständen stattfindende Bundeskongress Schulsozialarbeit ist das bundesweite Fachforum für alle, die Schulsozialarbeit mitgestalten und weiterentwickeln wollen. Fachkräfte, Wissenschaft, Politik und Studierende kommen hier zusammen, um an der Zukunft des Arbeitsfeldes zu arbeiten.

Im Zentrum stehen vier gesellschaftliche Themenfelder:

  • Armut und soziale Gerechtigkeit
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
  • Digitalisierung und Digitalität
  • Professionalität in der Schulsozialarbeit

Ob in praxisnahen Workshops, in wissenschaftlichen Foren oder bei informellen Netzwerktreffen – am 5. und 6. März 2026 in Hildesheim geht es um Orientierung, Positionierung und Strategien für die Praxis. Anmeldungen sind unter diesem Link noch möglich. Der Teilnahmebeitrag beträgt 150 € (inkl. Verpflegung, Shuttle-Service und Abendveranstaltung).

Als Netzwerkakteure sind auch die Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) und ihr Mitglied IN VIA Deutschland in das Programm eingebunden. In zwei Veranstaltungen werden zentrale Herausforderungen aufgegriffen, mit denen sich Schulsozialarbeit täglich konfrontiert sieht: Schulabsentismus sowie Jugendarmut.

„Schule ohne mich“ – Schulabsentismus neu verstehen am Freitag, 6. März 2026 um 10:30 Uhr

Diese Veranstaltung betrachtet Schulabsentismus nicht als individuelles Fehlverhalten, sondern als Ausdruck von struktureller Bildungsungerechtigkeit. Vorgestellt wird ein Projekt, dass IN VIA Deutschland für die BAG KJS umsetzt. Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ) stehen die Ursachen und soziale Hintergründe von Schulverweigerung, die Handlungsmöglichkeiten für Schulsozialarbeiter*innen sowie die Perspektiven junger Menschen im Fokus. Die Veranstaltung ist ein praxisrelevanter Beitrag für alle, die an schulischer Teilhabe arbeiten und jungen Menschen Brücken bauen wollen. Die Perspektive junger Menschen auf das Fernbleiben von Schule ist der Ausgangspunkt, um präventive, systemische und partizipative Ansätze zu erarbeiten.

„Ausgebremst durch Herkunft?“ – Jugendarmut erfahren und verstehen am Freitag, 6. März 2026 um 12:50 Uhr

In einem interaktiven Planspiel tauchen die Teilnehmenden in unterschiedliche Lebensrealitäten junger Menschen ein. Jugendarmut ist eine zentrale soziale Herausforderung – mit Folgen für Bildung, Teilhabe und Gerechtigkeit. Warum betrifft sie uns alle? Ob und wie Teilhabe – sozial, berufliche oder digital – gelingen kann, hängt von der jeweils individuellen Ausgangssituation ab. Wohnungslosigkeit, Stigmatisierung, Behördenstress und Bildungsbarrieren sind Herausforderungen, mit den sich die Teilnehmer*innen konfrontiert sehen. Je nach sozialer Herkunft gelingt deren Bewältigung besser oder schlechter. Der Workshop verbindet Lernen im Planspiel mit einem fachlichen Impuls zu Ursachen und Entwicklungen. Die Teilnehmer*innen reflektieren Barrieren und Chancen und diskutieren, was sozial gerechtes Handeln heute bedeutet.

Eine Sensibilisierung für strukturelle Ausgrenzung bietet eine gute Grundlage für die Reflexion der eigenen Haltung im professionellen Alltag. Zusätzlich liefert sie Impulse für eine solidarische oder parteiliche Praxis in der Schulsozialarbeit.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich hier.

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