Konjunkturimpulse durch Jugendwohnen

JETZT INVESTIEREN “ Das Forschungs- und Praxisentwicklungsprojekt „leben. lernen.chancen nutzen.“ empfiehlt Bund und Ländern, das Jugendwohnen im Katalog der zu fördernden Objekte des Konjunkturpakets II zu berücksichtigen. Angesichts des letzte Woche durch den Deutschen Bundesgerichtshof veröffentlichten Berichts, bezüglich der durch die Bundesländer kaum abgerufenen Mittel aus dem Zukunftsinvestitionsgesetz, sei es „nicht nachvollziehbar“, dass die Einrichtungen des Jugendwohnens bislang nicht einbezogen wurden, betont Projektleiter Andreas Finke. Das Forschungsprojekt belegt, dass jedes Jugendwohnheim einen Investitionsbedarf von ca. einer Million Euro hat. Dieser bezieht sich auf Sanierungsmaßnahmen, Anpassungen an Auflagen des Brandschutzes sowie der pädagogischen Erfordernisse. Hinsichtlich der Investitionsdringlichkeit verweist Finke auf die Ende Juni durch das „Bundesministerium für Bildung und Forschung“ vorgelegte Studie „Auswirkungen von demographischen Entwicklungen auf die berufliche Ausbildung“, die deutlich steigende Anforderungen an die Mobilität junger Menschen prognostiziert. Bereits im Jahr 2007 wurden die 60.000 Plätze in den über 500 deutschen Jugendwohnheimen von mehr als 200.000 jungen Menschen genutzt. Angesichts des steigenden Bedarfs an Wohnheimplätzen, sollten Bund und Länder die Voraussetzungen für die konjunkturelle Wirksamkeit des Jugendwohnens schaffen und das Jugendwohnen in das Konjunkturpaket II aufnehmen. “

http://www.projekt-jugendwohnen.de

Quelle: BAG KJS

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