Jugendarbeitslosigkeit erschreckend hoch BAG Jugendsozialarbeit für Verstärkung des Engagements bei Bekämpfung der Jugendarbeitslosigkeit Presseinformation der BAG Jugendsozialarbeit vom 4.4.2005 ” Zum ersten Mal seit Einführung der neuen statistischen Erfassung sind die Arbeitslosenzahlen im März 2005 insgesamt leicht zurückgegangen. Die Jugendarbeitslosigkeit ist demgegenüber jedoch weiter angestiegen. „Das Problem der Jugendarbeitslosigkeit ist bislang deutlich unterschätzt worden,“ so Dr. Gero Kerig, Erster Vorsitzender der BAG Jugendsozialarbeit, zu der Veröffentlichung der Arbeitslosenzahlen durch die Bundesagentur für Arbeit. Nach Auffassung der BAG Jugendsozialarbeit haben die Bemühungen von Bundesregierung und Wirtschaftsverbänden bislang nicht ausgereicht, um jungen Menschen angemessene Chancen auf eine Ausbildung oder eine Arbeit zu bieten. So wurden beispielsweise im September 2004 zwar 2% mehr Ausbildungsstellen zur Verfügung gestellt als noch im Vergleichsmonat des Vorjahres. Gleichzeitig stieg jedoch die Zahl der Bewerberinnen und Bewerber um 3,8%. Die Versorgungslücke war somit größer als im Vorjahr. Besonders betroffen von der schwierigen Situation auf dem Ausbildungs- und Stellenmarkt sind Jugendliche, die keinen oder nur einen schlechten Schulabschluss besitzen. Die BAG Jugendsozialarbeit hatte bereits frühzeitig auf entstehende Übergangsprobleme hingewiesen und Gespräche auf allen Ebenen angeboten, um die Probleme vor Ort im Sinne der Jugendlichen schnell zu lösen. Sie bietet auch weiterhin ihre fachliche Kompetenz an, um in Gesprächen mit den verantwortlichen Stellen und Verbänden dazu beizutragen, dass die Situation der Jugendlichen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt nachhaltig verbessert wird.”

http://bagjaw.de/presse.php#117

Quelle: