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THEMA: Schulverweigerung

„Einen Schulabschluss erreichen und eine Ausbildung machen!“ Das ist das Ziel der meisten jungen Menschen, wenn man sie nach ihren Lebensperspektiven fragt. Selbstverständlicher Wunsch ist das auch für diejenigen, die gar nicht (mehr) zur Schule gehen. Für eine steigende Zahl junger Menschen ist der scheinbar einfachste Weg dahin −...
In der Fachtagung werden aktuelle Entwicklungen, Daten und Fakten zum Themenbereich Schulabsentismus und Konzepte für alternative Wege zum Schulabschluss in Vorträgen vorgestellt. Sowohl im Plenum als auch in verschiedenen Workshops diskutieren die Teilnehmenden konkrete Beispiele aus der Praxis außerhalb des regulären Schulsystems und arbeiten Gelingensbedingungen dieser Ansätze heraus. Eingeladen sind...
Vorankündigung der Fachtagung Schulabsentismus in Berlin Als relevante Konstante für die wirksame Reduzierung von Schulabsentismus hat sich eine „Kultur des Hinsehens“ herausgestellt. Unerheblich ist dabei, wie die Zuständigkeiten geregelt sind und ob die Ursachen multifaktoriell oder eindimensional sind. Je früher Anzeichen für ein drohendes Abwenden von der Schule erkannt werden...
Wenn Kinder und Jugendliche die Schule verweigern, sind die Ursachen meist vielschichtig und komplex. Jugendsozialarbeit hat den Auftrag, junge Menschen, deren Schulabschluss gefährdet ist, zu begleiten und auf ihre individuellen Bedarfslagen einzugehen. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit widmet sich dem Thema Schulabsentismus u. a. mit regelmäßigen Fachtagungen. Deren Ziel ist es,...
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift forum kriminalprävention 4/2014 (S. 42-45), ist ein Bericht über die Fachtagung des Kooperationsverbunds Jugendsozialarbeit „Partnerschaftlich gegen Schulabsentismus“ im Mai 2014 in der IN VIA Akademie erschienen. Die Ausgabe kann hier online gelesen werden. Neben einer Übersicht über zentrale...
Bundesjugendministerium legt Abschlussevaluation zum Programm „Schulverweigerung – Die 2. Chance“ vor: von 2006 bis 2013 wurden mit dem Programm jugendliche Schulverweigerer individuell begleitet. Im Zeitraum von 2007 bis 2012 wurden 16.575 Schülerinnen und Schüler erreicht. Zwei Drittel von ihnen gelang Dank der Unterstützung die Reintegration in eine Regelschule. Diese individuelle Unterstützung (Case Management) dauerte in der Regel bis zu einem Jahr. Egal, ob aktive oder passive Schulverweigerung – alle Jugendlichen, deren Erwerb des Schulabschlusses gefährdet war, konnten von dem Programm profitieren. Ob jedoch der Schulabschluss erreicht wurde, kann man nicht sagen. Der Erwerb des Abschlusses lag nach dem Ende des Case Management und damit außerhalb des Evaluationszeitraums. Das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanzierte Programm läuft mit Ende der aktuellen ESF-Förderperiode am 31.12.2013 aus.
Die Promotion von Thomas Heckner untersucht das Phänomen der Schulverweigerung als individuelles entwicklungsbezogenes Bewältigungshandeln, dass sich zwischen Risikoverhalten und Resilienzbildung bewegt. Die Arbeit knüpft an den aktuellen Stand der Forschung zu Schulverweigerung an und beschreibt vier zentrale Ressourcenbereiche für die Arbeit mit schulverweigernden Jugendlichen: Teilhabebestreben, Motivation, Selbstwirksamkeit und soziale Unterstützung. Darauf ist die qualitative sowie quantitative Forschung der Arbeit ausgerichtet. Die Ergebnisse stelle eine Bestätigung der neueren Forschung dar und schreiben diese unter dem Aspekt der Ressourcenorientierung und der Resilienzbildung fort. Mit der Arbeit wird erstmals ein Beitrag zum Fachdiskurs aus der Perspektive der Erziehungshilfe geleistet.

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