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THEMA: arbeitslos

Der Gesundheitsreport der Techniker Krankenkasse (TK) analysiert dieses Jahr im Schwerpunktteil Erwerbsbiografien und Gründe, warum Erwerbstätigkeiten unterbrochen werden. Der Report führt Studium, Familiensicherung, Elternzeit, Arbeitslosigkeit, Erwerbsunfähigkeit, Altersrente oder Todesfälle als Gründe auf. Von der betrachteten Population befanden sich 74,5 Prozent im anfänglichen Alter von 20 bis 65 Jahren durch-gängig...
Trotz der guten konjunkturellen Entwicklung in Deutschland und der rückläufigen Arbeits-losenzahl in den vergangenen Jahren gibt es nach wie vor eine zahlenmäßig bedeutsame Gruppe von arbeitsmarktfernen Langzeitarbeitslosen, die seit langem Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch beziehen und ohne Unterstützung absehbar keine realistische Chance auf...
Zuverlässigkeit ist einer neuen Studie zufolge der wichtigste Faktor, den Firmen bei der Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen berücksichtigen. "Die fachliche Qualifikation kommt erst danach", teilte das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung mit. An der Umfrage als Grundlage der Untersuchung nahmen 10.000 Unternehmen teil. Firmen bewerten demnach Teamfähigkeit und soziale Kompetenz auch...
Die Zahl der Arbeitslosen insgesamt sinkt erfreulicherweise weiter. Weniger Menschen werden langzeitarbeitslos. Wer jedoch bereits langzeitarbeitslos ist, profitiert nicht von der günstigen Entwicklung des Arbeitsmarktes. Die Anzahl derjenigen, die aus der Langzeitarbeitslosigkeit heraus eine Beschäftigung finden, sinkt sogar. Den damit bestehenden Handlungsbedarf hat auch die Politik erkannt. CDU/CSU und...
Von der sehr guten Arbeitsmarktentwicklung 2017 haben auch Arbeitslose profitiert, die keine Berufsausbildung vorweisen können. Die Arbeitslosenquote von Ungelernten ist im letzten Jahr gesunken. Doch das Risiko der Arbeitslosigkeit ist im Vergleich zu Ausgebildeten fünfmal so hoch. Zwischen den Regionen gibt es enorme Unterschiede. Das verdeutlichen die Angaben der...
In Deutschland sind mehr als 1,7 Millionen Menschen im Hartz IV-Bezug. Sie erhalten in ihrer Betreuung durch das Jobcenter Förder- und Weiterbildungsmaßnahmen. Die Jobcenter sollen die dort gewonnen Erkenntnisse für die Integrationsstrategie nutzen. Doch das ist scheinbar keine gängige Praxis. Der Bundesrechnungshof hat Jobcenter daraufhin gerügt. Der Bericht, der den "Jugendsozialarbeit News" vorliegt, offenbart, dass der Wissenszuwachs in 39 Prozent der Fälle nicht ordnungsgemäß dokumentiert wurde. In gut einem Drittel der Fälle wurde die Vermittlungsstrategie nicht geändert.
Der Bund Deutscher Arbeitgeber (BDA) und der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) haben vor kurzem eine Initiative im Verwaltunsrat der Bundesagentur für Arbeit (BA) gestartet, alle jungen Menschen unter 25 Jahren und ohne abgeschlossene Erstausbildung von den Arbeitsagenturen betreuen zu lassen. Die "Jugendsozialarbeit News"...
Geringqualifizierte haben vom Aufschwung am Arbeitsmarkt nicht wirklich profitiert. Während im Jahr 2015 die Arbeitslosigkeit insgesamt auf rund 6,5 Prozent zurückging, lag die Quote bei den Geringqualifizierten um 0,4 Prozentpunkte höher als im Jahr zuvor. Die Erwerbslosenquote von Menschen ohne Berufsabschluss lag 2015 bei 20,3 Prozent - und betrug...
Der Chef der Europäischen Investitionsbank, Werner Hoyer, fordert Europas Staats- und Regierungschefs zu mehr Anstrengungen im Kampf gegen die Jugendarbeitslosigkeit auf. "Die Wirtschaft Europas mag aus der Talsohle herausgefunden haben, aber die Jugendarbeitslosigkeit bleibt enorm hoch und wird wohl weiter zunehmen", sagte Hoyer dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. ...
Die europäische Wirtschaft erholt sich. In Deutschland waren noch nie so wenig Menschen ohne Arbeit wie heute. Doch die Langzeitarbeitslosigkeit hält sich hartnäckig. Eine Studie der Bertelsmann Stiftung vergleicht Langzeitarbeitslosigkeit in den EU-Staaten. Dazu wurden die Daten der Europäischen Arbeitskräfteerhebung ausgewertet. In Deutschland ist seit 2008 eine rückläufige Langzeitarbeitslosenquote zu verzeichnen. Trotz der Ergebnisse gibt es keinen Grund zur Entwarnung: "Deutsche Langzeitarbeitslose profitieren kaum vom Beschäftigungsaufschwung und sind im EU-Vergleich besonders lange ohne Arbeit", heißt es in der Studie. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen ist hierzulande noch immer hoch: Mehr als jeder dritte Erwerbslose in Deutschland ist langzeitarbeitslos (Anteil: 43,1 Prozent, 796.000 Menschen). In der EU ist im Schnitt jeder zweite gemeldete Arbeitsloser länger als 12 Monate ohne Beschäftigung. Ein Trend zur Höherqualifizierung erschwert die Lage besonders für Deutschland, denn hier sind es in erster Linie Geringqualifizierte und auch Ältere, die ein Jahr und länger Erwerbslos sind.

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