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THEMA: Schulverweigerung

Vorankündigung der Fachtagung Schulabsentismus in Berlin Als relevante Konstante für die wirksame Reduzierung von Schulabsentismus hat sich eine „Kultur des Hinsehens“ herausgestellt. Unerheblich ist dabei, wie die Zuständigkeiten geregelt sind und ob die Ursachen multifaktoriell oder eindimensional sind. Je früher Anzeichen für ein drohendes Abwenden von der Schule erkannt werden...
Wenn Kinder und Jugendliche die Schule verweigern, sind die Ursachen meist vielschichtig und komplex. Jugendsozialarbeit hat den Auftrag, junge Menschen, deren Schulabschluss gefährdet ist, zu begleiten und auf ihre individuellen Bedarfslagen einzugehen. Der Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit widmet sich dem Thema Schulabsentismus u. a. mit regelmäßigen Fachtagungen. Deren Ziel ist es,...
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift forum kriminalprävention 4/2014 (S. 42-45), ist ein Bericht über die Fachtagung des Kooperationsverbunds Jugendsozialarbeit „Partnerschaftlich gegen Schulabsentismus“ im Mai 2014 in der IN VIA Akademie erschienen. Die Ausgabe kann hier online gelesen werden. Neben einer Übersicht über zentrale...
Bundesjugendministerium legt Abschlussevaluation zum Programm „Schulverweigerung – Die 2. Chance“ vor: von 2006 bis 2013 wurden mit dem Programm jugendliche Schulverweigerer individuell begleitet. Im Zeitraum von 2007 bis 2012 wurden 16.575 Schülerinnen und Schüler erreicht. Zwei Drittel von ihnen gelang Dank der Unterstützung die Reintegration in eine Regelschule. Diese individuelle Unterstützung (Case Management) dauerte in der Regel bis zu einem Jahr. Egal, ob aktive oder passive Schulverweigerung – alle Jugendlichen, deren Erwerb des Schulabschlusses gefährdet war, konnten von dem Programm profitieren. Ob jedoch der Schulabschluss erreicht wurde, kann man nicht sagen. Der Erwerb des Abschlusses lag nach dem Ende des Case Management und damit außerhalb des Evaluationszeitraums. Das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanzierte Programm läuft mit Ende der aktuellen ESF-Förderperiode am 31.12.2013 aus.
Die Promotion von Thomas Heckner untersucht das Phänomen der Schulverweigerung als individuelles entwicklungsbezogenes Bewältigungshandeln, dass sich zwischen Risikoverhalten und Resilienzbildung bewegt. Die Arbeit knüpft an den aktuellen Stand der Forschung zu Schulverweigerung an und beschreibt vier zentrale Ressourcenbereiche für die Arbeit mit schulverweigernden Jugendlichen: Teilhabebestreben, Motivation, Selbstwirksamkeit und soziale Unterstützung. Darauf ist die qualitative sowie quantitative Forschung der Arbeit ausgerichtet. Die Ergebnisse stelle eine Bestätigung der neueren Forschung dar und schreiben diese unter dem Aspekt der Ressourcenorientierung und der Resilienzbildung fort. Mit der Arbeit wird erstmals ein Beitrag zum Fachdiskurs aus der Perspektive der Erziehungshilfe geleistet.
Das Ausschreibeverfahren der Programme "Schulverweigerung - Die 2.Chance" und "Kompetenzagenturen" der Initiative JUGEND STÄRKEN für die neue Förderrunde ist beendet: 391 Antragsteller an 372 Standorten setzen die erfolgreichen Programme ab dem 1. September bis Ende 2013 fort. Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, stellt dafür 80...
Mit der Initiative „JUGEND STÄRKEN“ fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Unterstützungsangebote der Jugendhilfe zur sozialen, schulischen und beruflichen Integration benachteiligter Jugendlicher. Geplant ist nun ab September diesen Jahres seitens der EU und des Bundes nur noch einen Teil...
Bildung ist für junge Menschen der Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe und individuellen Entfaltung. Sozial benachteiligte und individuelle beeinträchtigte Jugendliche haben häufig besondere Schwierigkeiten beim Erwerb eines Schulabschlusses oder beim Übergang von der Schule in den Beruf. Mit der Initiative „JUGEND STÄRKEN“ werden gezielt junge Menschen gefördert, neue Wege und Herangehensweisen zur besseren sozialen, schulischen und beruflichen Integration entwickelt und umgesetzt. Die Initiative „JUGEND STÄRKEN“ setzt sich zusammen aus den Programmen „Schulverweigerung – Die 2.Chance“, „Kompetenzagenturen“, „STÄRKEN vor Ort“, „Aktiv in der Region“ und den Jugendmigrationsdiensten. Für die ESF-finanzierten Programme „Schulverweigerung – Die 2.Chance“, „Kompetenzagenturen“, „STÄRKEN vor Ort“ endet die Förderphase im Spätsommer 2011. Um weiterhin individuelle Unterstützungsangebote für junge Menschen am Übergang von der Schule in den Beruf erproben und anbieten zu können, werden zwei Programme Schulverweigerung – Die 2.Chance“ und „Kompetenzagenturen“ ab 01.09.2011 bis zum 31.12.2013 mit neuen Akzenten fortgeführt.
Die im Kooperationsverbund Jugendsozialarbeit zusammengeschlossenen
sieben bundeszentralen Organisationen zeigen sich angesichts der Freitag veröffentlichten neuen Förderleitlinien für die Programme „Kompetenzagenturen“ und „Schulverweigerung – Die 2. Chance“ sehr
besorgt über die Zukunft der Initiative „JUGEND STÄRKEN“. Die neu entstandenen Strukturen an rund 200 Standorten sind durch eine geringere finanzielle Ausstattung der Programme gefährdet. In einem Schreiben an Bundesjugendministerin Schröder und weitere Abgeordnete weist der Kooperationsverbund auf den Widerspruch der Mittelkürzung zu wichtigen jugendpolitischen, arbeitsmarktpolitischen und bildungspolitischen Zielen der Bundesregierung hin.

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