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THEMA: Schnittstellen

Unter dem Titel "Alte Pfade, neue Wege, ein Ziel: Gelingende Übergänge in den Beruf" fragt die neue Ausgabe der Zeitschrift Dreizehn, wie realistisch eine Kooperation auf Augenhöhe beim Übergang von der Schule in den Beruf ist. Wenn die Akteure der Jugendsozialarbeit an die Zusammenarbeit von Arbeitsförderung und Jugendhilfe...
Im Herbst 2015 startete die Landesarbeitsgemeinschaft der Katholischen Jugendsozialarbeit Hessen/Rheinland-Pfalz/Saarland in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialpolitik & Arbeitsmarktforschung (ISAM, Hochschule Koblenz) die erste aktive Phase des zweijährigen Projektes „Wir sind auf dem Weg – Jugendliche in besonderen Lebenslagen“. Zur Umsetzung des Projektes ist der Caritasverband für die Diözese...
Was ist die richtige Unterbringung und Betreuung für junge Geflüchtete nach Inobhutnahme und Clearing? Eine Antwort auf diese Frage können Fachkräfte künftig mit Hilfe eines Kriterienkatalogs und Einschätzungsbögen finden. Die Betreuungsform kann eine Unterbringung in stationären Leistungen der Erziehungshilfe, in Angeboten des Jugendwohnens oder einer eigenen Wohnungen sein. Das...
Die Situation am Übergang von der allgemein bildenden Schule in eine Berufsausbildung stellt sich derzeit höchst widersprüchlich dar. Während einerseits Ausbildungsplätze unbesetzt bleiben, bemühen sich andererseits viele Jugendliche vergeblich um eine Ausbildungsstelle. Vor allem Jugendliche ohne oder mit einem (schlechten) Hauptschulabschluss haben nach wie vor nur bedingt Zugang zu einem Ausbildungsplatz im dualen System. Daran haben auch die zahllosen Förderprogramme nichts geändert. Vor diesem Hintergrund untersucht eine Studie von Gerhard Christe im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung, die Reichweite aktueller Förderprogramme, analysiert anhand von Beispielen neue Möglichkeiten des Zugangs zu einer Berufsausbildung und leitet daraus Folgerungen für die (Berufs-)Bildungspolitik und die Konzipierung von Förderprogrammen ab.
Der Begriff „Jugendberufsagentur“ fasst die verschiedenen Kooperationsformen der Sozialleistungsträger mit dem Ziel, die Leistungen nach SGB II, SGB III und SGB VIII für junge Menschen zu bündeln und zu verzahnen, zusammen. Der Übergang von der Schule in die Arbeitswelt soll durch die Arbeit der Jugendberufagenturen verbessert werden. Der Deutsche...
Die Bundesregierung plant Änderungen des SGB II, die aus ihrer Sicht zu einer Rechtsvereinfachung führen. Von vielen Seiten gibt es Kritik daran. Doch in der Kabinettsvorlage für den Gesetzentwurf ist ein Änderung enthalten, die der Paritätische Gesamtverband ausdrücklich begrüßt. Neu eingefügt in den Gesetzentwurf wurde § 16h "Förderung schwer zu erreichender junger Menschen". Diese Änderung eröffnet eine rechtskreisübergreifende Kooperation. Es wird ein neuer Fördertatbestand in das SGB II aufgenommen. Die schwer erreichbaren, vom System entkoppelten Jugendlichen erfahren damit besondere Aufmerksamkeit. Zur Sicherstellung der finanziellen Ausstattung schlägt der Paritätische einen gesonderten Titel für den §16h SGB II im Einzelplan 11 vor.

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