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THEMA: Jugendsozialarbeit

AWO legt Abschlussbericht einer Langzeitstudie zu Lebenslagen von armen Kindern und Jugendlichen vor: Aus armen Kindern werden in den meisten Fällen arme Jugendliche, die von dauerhafter gesellschaftlicher Ausgrenzung bedroht sind. Die Auswirkungen von Armut sind am stärksten, wenn sie andauert. Je länger die Kinder von Armut betroffen sind, desto geringer sind ihre Bildungs- und Teilhabechancen als Jugendliche. Dabei ist Armut nicht nur als finanzielle Schlechterstellung zu verstehen, sondern als defizitäre Lebenslage, die sich auf die gesamte Lebenssituation von Betroffenen auswirkt. Die Langzeitstudie der AWO begleitete 900 Kinder vom Vorschulalter an über einen Zeitraum von 15 Jahren und untersuchte die qualitativen Folgen von Armut auf die Entwicklung dieser Kinder.
Fast jede und jeder zweite Beschäftigte unter 25 Jahren ist mittlerweile im Niedriglohnsektor beschäftigt. Auch befristete Beschäftigung nimmt zu; Leiharbeit befindet sich derzeit auf einem konstant hohen Niveau. In den aktuellen Tarifauseinandersetzungen der IG Metall und von ver.di (Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft) geht es insbesondere auch um Perspektiven für junge...
Die steigende Zahl an Minijobs zeigt, dass ein immer größeres Arbeitsvolumen in dieser Beschäftigungsform geleistet wird. Gerade für Geringqualifizierte oder Langzeitarbeitslose ist der Minijob ein Einstieg in den Arbeitsmarkt, er darf sich aber nicht zur „Sackgasse“ entwickeln. Minijobber kehren häufiger in Arbeitslosigkeit zurück oder entwachsen aufgrund des geringen...
Die Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen wollen die Freiwilligendienste in zivilgesellschaftlicher Verantwortung stärken. In einem gemeinsamen Antrag fordern sie die Bundesregierung unter anderem dazu auf, einen Gesetzentwurf vorzulegen, der das Trägerprinzip im Gesetz über den Bundesfreiwilligendienst (BFDG) verankert. Sie kritisieren, dass Rechte und Pflichten der Freiwilligendienst-Trägerorganisationen...
Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) legt Expertise zur Situation ausgegrenzter Jugendlicher vor: Jugend braucht eine Zukunft – doch wie es heute um die jungen Menschen und ihre Zukunftschancen bestellt ist, ist unklar. Es existieren kaum einheitliche oder aktuelle Daten. Aus Erfahrungen der Jugendsozialarbeit in katholischer Trägerschaft nimmt der Anteil Jugendlicher und junger Erwachsener, die von gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen und von Armut betroffen sind, zu. Vor allem die bisherige Datenlage, aber auch die Erkenntnisse zu den Motiven und Hintergründen ausgegrenzter Jugendlicher am Übergang Schule – Beruf, sind unbefriedigend. Das Deutsche Jugendinstitut (DJI) wurde daher mit der Erstellung einer Expertise beauftragt. Die Forscher kommen aufgrund einer explorativen Erhebung zu dem Schluss, dass mindestens 80.000 junge Menschen am Rande unserer Gesellschaft leben und von Teilhabe ausgeschlossen sind. Zur Vermeidung von Exklusion muss die Integrationsleistung des Bildungswesens deutlich erhöht werden. Hinsichtlich strukturell angelegter Ausgrenzungsverfahren ist die derzeitige Sanktionspraxis junger Erwerbsloser im SGB II zu überdenken.
Jugendliche als Opfer der "Harzt-Gesetze". So beschreibt Prof. Dr. Christoph Butterwegge in einem Aufsatz im Journal für politische Bildung die junge Generation. Das nach dem ehemaligen VW-Manager Hartz benannte Gesetzesquartett stelle eine für die Entwicklung von Jugendarmut historische Zäsur dar. In seinem...
Eine europaweite Studie untersuchte die Lebenslagen benachteiligter Kinder und Jugendlicher mit dem Fazit: Die Politik tut zu wenig. Ziel der Studie „Soziale Integration von jungen Menschen am Rande der Gesellschaft: Mehr Möglichkeiten, bessere Zugänge und größere Solidarität“ war es, einen Überblick...
Das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) legte im Rahmen des Deutschen Kinder- und Jugendhilfetages vom 07. bis 09. Juni 2011 ein Eckpunktepapier zur eigenständigen Jugendpolitik vor. Dieses Vorhaben findet nun breite Unterstützung durch die Politik. Die SPD-Fraktion hat die Bundesregierung nach dem Stand der Umsetzung des Vorhabens gefragt. Neben Auskunft über Aktivitäten der Bundesregierung hinsichtlich der Beteiligung von Jugendlichen will die SPD auch wissen, ob die Bundesregierung Gesetzesänderungen zur Verbesserung der Lebenssituation benachteiligter junger Menschen plant. Auch erkundigt sie sich nach dem Stellenwert den Jugendsozialarbeit bei der Regierung genießt. Die CDU/CSU- und FDP-Fraktion haben einen Antrag zur Umsetzung einer eigenständigen Jugendpolitik in den Bundestag eingebracht. Die Abgeordneten der Regierungsfraktionen sehen für junge Menschen einen deutlichen Chancengewinn, der durch die Einführung einer eigenständigen Jugendpolitik erwächst.
Dokumentation Bundeskonferenz 2011 JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region "Im Oktober 2010 starteten 35 Kommunen das Modellprogramm "JUGEND STÄRKEN: Aktiv in der Region" - ein wichtiger Baustein der Initiative JUGEND STÄRKEN des Bundesjugendministeriums. Im Herbst 2011 wurde auf der Bundeskonferenz zum...
Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (BAG KJS) e.V. startet "Du-bist-wertvoll"-Web-Site: Als Ergebnis des Projekts "Du bist wertvoll." wurde eine Internetplattform aktiviert, die eine Methodologie sowie konkrete Bausteine für eine werteorientierte Jugendsozialarbeit liefert. Die Seite ist geleitet von dem Gedanken, das Klienten nicht nur nach erfahrenen Helfer/-innen suchen, sondern nach Menschen mit Profil, denen sie vertrauen können und von denen sie anerkannt werden. Die Homepage vereinigt in sich theoretische Grundlageninformationen, interaktive Übungen und Spiele zum Ausprobieren direkt am Computer sowie eine Fülle von Ideen, Methoden und Materialien für die pädagogische Arbeit mit Jugendlichen.

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