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THEMA: Jugendarmut

AWO legt Abschlussbericht einer Langzeitstudie zu Lebenslagen von armen Kindern und Jugendlichen vor: Aus armen Kindern werden in den meisten Fällen arme Jugendliche, die von dauerhafter gesellschaftlicher Ausgrenzung bedroht sind. Die Auswirkungen von Armut sind am stärksten, wenn sie andauert. Je länger die Kinder von Armut betroffen sind, desto geringer sind ihre Bildungs- und Teilhabechancen als Jugendliche. Dabei ist Armut nicht nur als finanzielle Schlechterstellung zu verstehen, sondern als defizitäre Lebenslage, die sich auf die gesamte Lebenssituation von Betroffenen auswirkt. Die Langzeitstudie der AWO begleitete 900 Kinder vom Vorschulalter an über einen Zeitraum von 15 Jahren und untersuchte die qualitativen Folgen von Armut auf die Entwicklung dieser Kinder.
Jugendliche als Opfer der "Harzt-Gesetze". So beschreibt Prof. Dr. Christoph Butterwegge in einem Aufsatz im Journal für politische Bildung die junge Generation. Das nach dem ehemaligen VW-Manager Hartz benannte Gesetzesquartett stelle eine für die Entwicklung von Jugendarmut historische Zäsur dar. In seinem...
In die Diskussion um die so genannte Schuldenbremse - den Sparkurs, mit dem die EU wieder zukunftsfit und der Euro krisensicher gemacht werden sollen – kommt nun ein weiterer Vorschlag aus unserem Nachbarland Österreich. Die Sozial-Organisationen der katholischen und protestantischen Kirche in Österreich, Caritas und Diakonie, erheben den Ruf...
Michael Eibl neuer Vorsitzender der LAG KJS Bayern "Mehr als eine halbe Million junger Menschen unter 25 Jahren in Bayern lebt in Armutssituationen. Diese Zahl aus dem neuen Sozialbericht der bayerischen Staatsregierung rüttelte die Mitglieder der Landesarbeitsgemeinschaft katholische Jugendsozialarbeit in Bayern (LAG...
Auf dem 14. Deutschen Kinder- und Jugendhilfetag in Stuttgart stellte die AWO Erkenntnisse der AWO-ISS-Studie zur Kinder- und Jugendarmut vor. Der Vortrag der Studienleiterin Gerda Holz "Ansätze kommunaler Armutsprävention" liegt nun in überarbeiteter Fassung vor. Der Beitrag analysiert, definiert und belegt empirisch anschaulich das Phänomen „Kinderarmut“. In seinem zweiten und dritten Teil werden das Konzept der kindbezogenen Armutsprävention als theoretischer und praktischer Handlungsansatz vorgestellt und durch aktuelle Beispiele aus der konkreten Präventionsarbeit der Kommunen Monheim, Nürnberg und Wiesbaden anschaulich vergegenwärtigt. Den Abschluss bildet ein beispielhaftes interkommunales Netzwerk zur Entwicklung und Realisierung kommunaler Strategien zur Bekämpfung von Kinderarmut, welches vom Landschaftsverband Rheinland – Landesjugendamt - koordiniert und begleitet wird.
"UN tief besorgt über soziale Missstände in Deutschland. UN rügt deutsches Sozialsystem. Regierung redet UN-Kritik schön. Jeder vierte Schüler ohne Frühstück. UN-Rüge nicht neu und ziemlich fragwürdig." So oder ähnlich lauteten die Schlagzeilen in den Medien über einen Bericht des UN-Ausschusses für wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechte. Doch was ist dran an der Kritik? Einige Sozialverbände sehen sich in ihren Positionen und Forderungen bestärkt. Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) weist die Kritik "als in weiten Teilen nicht nachvollziehbar und auch nicht durch wissenschaftliche Fakten belegt" zurück.
Mehr Einsatz für benachteiligte Jugendliche fordert die katholische Kirche. „Zu viele junge Leute leben auf der Schattenseite des Lebens. Sie haben keine Ausbildung, keine Arbeit, keine Perspektive“, sagte der bayerische Jugendbischof, Weihbischof Dr. Bernhard Haßlberger (München), bei der Eröffnung der bundesweiten Kampagne „Josefstag“ im Münchner Jugendwohnheim Salesianum. In...
Das ISS-Frankfurt a.M. legt den ersten Zwischenbericht zur vierten Studie der bundesweit einmaligen Langzeitstudie über "Lebenslagen und Zukunftsperspektiven von (armen) jungen Menschen“ vor. Im Zentrum steht die Aufbereitung und Diskussion des bisherigen Forschungsstandes in Deutschland zu "Jugend und Armut". Dabei werden die relevanten Theorien sowie das empirische Wissen...
Bildung ist der Schlüssel zu politischem Interesse, Bereitschaft zum Engagement und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Und: Noch immer entscheidet die soziale Herkunft zu oft darüber, wie zufrieden Kinder und Jugendliche mit ihrem eigenen Leben sind. Das sind zentrale Ergebnisse der 16. Shell-Jugendstudie, die die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder, gemeinsam mit einem der Autoren, Professor Dr. Mathias Albert, letzten Dienstag in Berlin präsentiert hat. Weiteres Ergebnis der Untersuchung: Das Internet ist für Kinder und Jugendliche Massenmedium Nummer Eins. 96 Prozent haben einen Internetzugang, durchschnittlich sind sie 13 Stunden pro Woche online - das ist fast doppelt so lang wie 2002. Die 16. Shell-Jugendstudie zeichnet ein aktuelles Portrait der jungen Generation in Deutschland. Rund 2600 Jugendliche wurden zu ihrer Lebenssituation und zu ihren Einstellungen befragt.
Verlorene Jugendliche? "„Wir können es uns nicht leisten, dass auch in Zukunft junge Menschen ohne Ausbildung und Perspektive auf ein eigenständiges Leben bleiben.“ Mit diesem Fazit kommentierte Walter Würfel, Sprecher des Kooperationsverbundes Jugendsozialarbeit, das Politische Fachgespräch, das vergangene Woche Mittwoch unter dem...

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