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THEMA: geschlechtsspezifisch

Noch immer ist der Ausbildungs- und Arbeitsmarkt in Deutschland geschlechtsspezifisch aufgeteilt. Vorstellungen zur beruflichen Eignung sind eng mit stereotypen Rollenmustern verknüpft. Dadurch beschränken sich Jugendliche in ihrer Entscheidungsfindung auf bestimmte Berufe. Dies kann zu strukturellen, ökonomischen und persönlichen Nachteilen führen. Die Bundesinitiative „Nationale Kooperationen zur Berufs- und Studienwahl...
Das Bruttoeinkommen von Frauen hinkt dem der Männer deutlich hinterher - oft auch im gleichen Beruf. Wie aus verschiedenen aktuellen Studien des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin hervorgeht, erreichen Frauen beim gesamten Bruttoeinkommen 51 Prozent des Einkommens der Männer. Dabei sind die Unterschiede besonders groß beim Arbeitseinkommen....
Die Armutsrisikoquote von Frauen ist höher als die von Männern. Oft liegt Armut von Frauen darin begründet, dass sie Kinder erziehen oder Angehörige pflegen, in Teilzeit oder in prekären Beschäftigungsverhältnissen arbeiten. Frauen werden arm, weil sie weniger verdienen als Männer, vor allem in den schlecht bezahlten Dienstleistungsberufen, die auch daraus resultierenden geringen Rentenansprüchen führen in die Altersarmut. Besonders betroffen sind Alleinerziehende mit einer Armutsrisikoquote von 43,8 Prozent; 90 Prozent der Alleinerziehenden sind Frauen. Die Nationale Armutskonferenz und die Landeskonferenzen wollen, dass endlich was passiert und sich die Situation von Armut betroffener Frauen verbessert. Mit einem gemeinsamen Aufruf wenden Sie sich an die Politik. Zeitgleich informieren sie in einer neuen Broschüre über die Vielfältigkeit der Armutslagen von Frauen in Deutschland.
Neues Themenheft der BAG EJSA "Das Themenheft „Zwingend. Dringend. Notwendig. Mädchensozialarbeit braucht Stärkung“,stellt eine Facette sozialer Arbeit in den Mittelpunkt, die in den letzten Jahren immer mehr in den Hintergrund gedrängt wurde: die Arbeit mit und für Mädchen und junge Frauen. Die fachpolitische Diskussion um dieses...
Jugendliche trinken nach einer neuen Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) weniger und maßvoller Alkohol als früher. So greife nur noch durchschnittlich jeder zehnte befragte Teenager zwischen zwölf und 17 Jahren einmal in der Woche zu alkoholischen Getränken. Im Jahr 2004 waren es noch mehr als doppelt so viele (21,2 Prozent). Auch bei den Älteren sei der regelmäßige Alkoholkonsum rückläufig, heißt es in der Studie. Rund 31 Prozent trinke hier regelmäßig, 2004 war es noch fast 44 Prozent. Mehr als ein Drittel der befragten Zwölf- bis 17-Jährigen (36,5 Prozent) gibt in der jüngsten Umfrage an, noch nie Bier, Wein oder Schnaps probiert zu haben. Den Alkoholsurvey 2016 hatte die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, bei der BZgA in Auftrag gegeben. Den Rückgang des Alkoholkonsums junger Menschen führt Mortler auch auf die Präventionskampagne "Alkohol? Kenn dein Limit." zurück.
Der Anteil weiblicher Azubis in technischen Berufen stagniert. Ihre Quote lag im Jahr 2015 bei 12,4 Prozent - und damit auf demselben Niveau wie im Jahr 1993, teilte das Bundesinstitut für Berufsbildung mit. Dies sei das Ergebnis einer aktuellen Analyse des Instituts. Sie wurde aus Anlass des bevorstehenden "Girls' und Boys' Day" erstellt, der in diesem Jahr am 27. April stattfindet.
Als Reaktion auf sexualisierte Gewalt gegenüber Mädchen und Frauen hat Zartbitter Köln eine neue Broschüre entwickelt. Unter dem Titel "Alle Mädchen haben Rechte." werden Mädchen und junge Frauen mit und ohne Migrationshintergrund über ihre Rechte aufgeklärt: über ihr Recht auf Bildung, auf medizinische Versorgung, auf ihr Recht am eigenen...
Etwa 17.000 Frauen und Mädchen stellten im Januar 2016 erstmalig einen Asylantrag. Das war rund ein Drittel der Gesamtanträge. Doch über die „spezifische Situation der seit 2015 nach Deutschland geflüchteten Frauen und Mädchen“ weiß man wenig. Auch die Bundesregierung kann da nicht helfen. Die Abgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen hatten die Bundesregierung um mehr Informationen gebeten. Sie wollten wissen, wie viele der geflüchteten Frauen als Analphabetinnen hergekommen sind. Wie häufig sie Integrationskurse besuchen. Ob sie auf Dauer in Deutschland bleiben und hier auch arbeiten wollen. Die Bundesregierung verweist auf mehrere aktuelle Untersuchungen, die einen Überblick über die Lebensumstände der weiblichen Flüchtlinge in Deutschland geben sollen. Die Ergebnisse, die in diesem und im kommenden Jahr vorliegen sollen, dürften bereits vorhandene Erkenntnisse des BAMF ergänzen. Das BAMF weiß, dass 82 Prozent der Flüchtlingsfrauen keinen Beruf haben und rund ein Drittel von ihnen keine Schule besucht hat.
Die Mitglieder von IN VIA Deutschland bestätigten ihren Bundesvorstand Dr. Irme Stetter-Karp (Vorsitzende) und Dr. Beate Gilles (Stellvertretende Vorsitzende) im Amt. In der nächsten Amtszeit will sich der Vorstand für bessere Integrationschancen weiblicher Flüchtlinge und für Migrantinnen engagieren. IN VIA setzt sich mit konkreten Hilfen und gesellschaftspolitisch für gerechte...
Die Berufs- und Lebensplanung von Mädchen ist geprägt durch Ambivalenzen. Auf der einen Seite versprechen die globale Marktwirtschaft und sich wandelnde Rollenbilder die Freiheit, den eigenen Lebensentwurf aus einer unüberschaubaren Vielfalt an Möglichkeiten auszuwählen. Auf der anderen Seite werden Mädchen in ihrer Lebens- und Berufsplanung nach wie vor sowohl...

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